Vor kurzem besuchte mich ein fünfjähriger Junge gemeinsam mit seiner Mutter zur Balance. Da es für ihn das erste Mal war, entschied sie eine kürzere Einheit von 45 Minuten zu buchen.
Zu Beginn haben wir uns startklar gemacht mit unserem ersten Schritt, dem PACE. Dabei habe ich mir bewusst Zeit genommen, um alles in altersgerechter Sprache zu erklären und gemeinsam mit ihm durchzuführen. Im Anschluss widmeten wir uns den sieben Sinnen, die in der Kinesiologie eine zentrale Rolle spielen. Neben den bekannten fünf Sinnen zählen dazu auch der Gleichgewichtssinn sowie die Tiefenwahrnehmung (Propriozeption). Diese konnten wir gemeinsam entdecken, erleben und stärken.
Zum Abschluss spielten wir noch eine Runde Verstecken – ein freudiger und entspannter Ausklang unserer ersten Balance. Ein paar Tage später erhielt ich eine Nachricht von der Mutter, die mich sehr berührt hat. Sie schrieb, dass sich ihr Sohn verändert habe. Er sei offener geworden, erzähle mehr und ging aus Eigeninitiative auf die Erziehe*rinnen zu um sich mitzuteilen. Ein Verhalten, dass sie so bisher nicht von ihm kannte. Nicht nur sie selbst nahm diese Veränderung wahr, auch das Umfeld sprach sie positiv darauf an. Für mich war das eine dieser kostbaren Rückmeldungen, die mich immer wieder daran erinnern, wie kraftvoll unser kleines Ritual, das PACE, ist: Dieses bewusste Ankommen im eigenen Tempo, in der eigenen Energie, Klarheit, Präsenz und der Bereitschaft sich zu bewegen – innerlich und äußerlich. Das bewusst machen unserer Sinne führt uns zurück in unsere Lebendigkeit und Lebensfreude. Und manchmal braucht es dafür eben gar nicht viel – nur einen kleinen Anstoß, einen Impuls, der die Entwicklung wieder in Fluss bringt.
Manchmal braucht es eben nur das PACE…
Möchtest du das PACE gerne kennenlernen oder mehr über deine Sinne oder die Kinesiologie erfahren?
Dann melde dich gerne.

