Entwicklungsbericht zum ersten Ausbildungsjahr von Stephanie W.

Das erste Ausbildungsjahr war genau die richtige Entscheidung für mich. Ich habe mich immer mal wieder mit der Kinesiologie beschäftigt, aber nur im groben und ich wusste nie so recht was das bringen soll. Dann nahm ich an einem Vortrag in Damme teil und dort wurde es mir erst so richtig bewusst.
Die Kinesiologie eröffnet mir viele Türen. Die wichtigste Tür ist, mich selbst besser kennen zu lernen und mir selbst helfen zu können, wenn das Leben mal schwierig wird. Durch das erste Ausbildungsjahr habe ich viel von mir kennen gelernt, aber auch wieder gefunden, was ich verloren hatte. Ich habe viele tolle Menschen kennenlernen und interessante und hilfreiche Seminare besuchen dürfen. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben, was durch eine enge Ausbildungsbegleitung mit den Dozenten begünstigt wird. Durch dieses Jahr habe ich meine Stärken entdecken und weiterentwickeln können, habe neue Lebensfreude gewonnen und finde es toll, anderen Menschen diese Erfahrung ebenfalls geben zu können. Außerdem konnte ich auch meine geglaubten Schwächen größtenteils in Stärken umwandeln, was meinem Selbstbewusstsein sehr gut getan hat.

In meiner Arbeit als Erzieherin in einem Kindergarten hat die Kinesiologie mir nicht nur persönlich viel gebracht, sondern auch meinen Kollegen und vor allem den Kindern. Seitdem wir regelmäßig Brain Gym Übungen machen, sind wir alle viel ruhiger, ausgeglichener und friedvoller geworden. Bei den Kindern fällt dies besonders in ihren vielen Entwicklungsschritten auf. Wie z.B. in der Hand- Augenkoordination. Diese wird z.B. beim Basteln benötigt. Einige Kinder haben in diesem Bereich ihre Herausforderungen und gelangen schnell in den Stress, der sich deutlich körperlich zeigt und sie handlungsunfähig und frustriert werden lässt. Die Kinder haben durch die Kinesiologie Möglichkeiten kennen gelernt, mit diesen Stresssituationen besser zu Recht zu kommen, sich zu beruhigen, zu sammeln, wieder zu sich zu finden und ihre Herausforderung neu anzugehen. Dies gelingt ihnen immer mehr mit Erfolg, sodass sie mittlerweile gerne zur Schere greifen. Nicht nur für die Kinder ist das ein toller Erfolg, sondern auch für mich. Denn ich kann mich selbst auch aus dem Stress holen, Ruhe bewahren und dem Kind motivierend zur Seite stehen und ihm gerecht werden. Somit sind alle Beteiligten mit sich und ihrem Umfeld zufrieden und voller Tatendrang. Die Kinesiologie wird viel von den Kindern selbst eingefordert, sodass sie mich auch an bestimmte Übungen erinnern, diese mit ihnen zu machen. Das freut mich besonders, dass die Kinder selbst merken, wie die Kinesiologie unser Wohlbefinden positiv begünstigt.

Stephanie, 1. Ausbildungsjahr