Ein Erfahrungsbericht: Das Schicksal in die eigene Hand nehmen

1985 wurde die Multiple Sklerose diagnostiziert, die mit Kortison behandelt wurde, aber ohne großen Erfolg.

Als erster Patient in Niedersachsen bekam ich als Versuch dann Interferon, wurde dann 1986 beendet, weil es noch keine Erfahrungen damit gab. Bei neuen Schüben wurde mit Kortison gegengesteuert.

1996 war dann der Rollstuhl notwendig und ich habe damit angefangen alle zwei Tage Betaferon subkutan zu spritzen.
Im Jahre 2000 habe ich das Betaferon gegen den Rat der Ärzte abgesetzt und nach Alternativen gesucht.

Danach ging es mir deutlich besser, die Spastiken wurden auch weniger.
Seit 2007 habe ich immer wieder Herausforderungen mit der Trigeminusneuralgie. Die anfänglich erfolglos mit starken Schmerzmitteln behandelt wurde. Danach waren Antiepileptiker die Mittel der ersten Wahl.
Die Schübe der MS wurden weniger und ab 2009 sind keine mehr aufgetreten. 7 Jahre mit sehr hoher Dosierung von Antiepileptika hatten zur Folge, dass ich total sediert  war.

Es war für alle Beteiligten nicht mehr auszuhalten.

Ernste Gespräche führten dazu, dass mir klar wurde, dass nur ich alleine etwas ändern kann. Ich habe mit der Meridiantherapie angefangen. Parallel dazu, habe ich mich mit Vitaminen, besonders D3, versorgt.
Es wurde einiges besser, ich konnte mich besser bewegen.
2015 wurde mir in der REHA in Bad Zwesten Mut gemacht. Ich bekam Hippo-Therapie, Akupunktur und Ergo-Therapie. Am Ende der REHA konnte ich bis zu zwanzig Stufen die Treppe steigen, einige Meter mit dem Rollator gehen.
Anfang März 2015 habe ich ein Handbike bekommen und danach hat mein Leben sich noch einmal verbessert. Ich bekam mehr Selbstständigkeit und durch die Bewegung mehr Energie. Die Krankengymnastik wurde total umgestellt von passiver auf aktive Behandlung. Der Gleichgewichtssinn und mein Wohlbefinden verbesserten sich, die Medikamente wurden in Eigenregie reduziert.

Seit 2016 kann ich wieder einige Meter frei gehen. Die Ernährung wurde langsam umgestellt: keinen Weizen, gute Öle, viel frisches Gemüse.

Im Jahr 2018 kam die Begleitende und die Angewandte Kinesiologie dazu.
Die Ernährung wurde nochmal verändert: möglichst keine tierischen Produkte mehr und besonders kein Schweinefleisch.
Das Amalgam wurde aus den Zähnen entfernt und der Körper entgiftet.
Die Trigeminusneuralgie wird nur noch mit einem Minimum an Medikamenten behandelt. Die Migräne, die mich Zeit meines Lebens begleitete und bei Bedarf mit sehr starken Medikamenten (Triptane) behandelt wurde, ist weg.

Heute kann ich an einem guten Tag bis zu 30 m frei gehen und mit dem Rollator sind sogar 500 m zu schaffen. Auf den Rollstuhl bin ich aber immer noch angewiesen.

Der Name des Verfassers ist dem IKL bekannt